Bericht des Vorstands 

… für das abgelaufene Sängerjahr 2007

05.01.2008

Man fragt sich, wo die Zeit geblieben ist. Schon wieder ist ein Jahr vorüber. Nach dem etwas schwierigen Jahr 2006 sind wir – der Chor – wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser gelangt.

Das leidige Problem, einen passenden Chorleiter für uns zu finden, hat sich – Gott sei Dank – zum Guten gewendet.

Mit Karola Klinger-Summerer hatten wir bei unserer Suche ein glückliches Händchen.

Wenn ich wir sage, so schließe ich hier ausdrücklich Siegfried Schuhmann mit ein, der mir den letztlich entscheidenden Rat gab, bei Frau Klinger-Summerer, trotz bereits erfolgter Absage nochmals nachzuhaken.
Beim Singen am 1. Weihnachtsfeiertag in der evang. Kirche stellte sie sich den Sängern erstmals vor und gab mir die Zusage, es mal mit uns versuchen zu wollen.

Schon nach den ersten gemeinsamen Proben war zu spüren, daß ihre Art den Ablauf der Singstunden zu gestalten, bei den Sängern ankam. Dank ihrer fachlichen Qualifikation läßt sie keine Zweifel an ihrer Autorität aufkommen. Sie bestimmt die musikalische Richtung, so wie es in unserer Satzung steht und unterbindet Diskussionen frühzeitig, bevor diese aus dem Ruder laufen.

Daß auch der Chor mit ihr beim Publikum ankommt, wurde uns bei verschiedenen Auftritten aus der Zuhörerschaft bestätigt.

Auch glaube ich den Eindruck zu haben, daß es ihr bei uns gefällt, daß ihr die Chorische Arbeit mit uns Spaß macht. Und so ist zu hoffen, daß ein längerfristiges Planen mit Karola möglich ist.

Der Besuch der Singstunden ist, den Umständen entsprechend zufriedenstellend.

Der Chor braucht dringend neue Sänger und der Verein braucht dringend jüngere Mitglieder.Die verschiedenen Werbeaktionen, sowohl direkte persönliche Ansprache als auch Einladungen im Gemeindemitteilungsblatt, im Vereinskalender und auch eine Reportage in der HZ „Mein Verein“ brachten leider keinen Erfolg.

Und so kann ich meinen Bericht vom letzen Jahr nur weiter fortschreiben:

Ich stelle fest, daß unser Mitgliederbestand gegenüber dem Vorjahr bedingt durch 5 Todesfälle und 2 Streichungen von 155 auf 148 Mitglieder gefallen ist.

Leider ist keine einzige Neuaufnahme zu verzeichnen!!!

Festzustellen ist, daß die Anzahl unserer Ehrenmitglieder gegenüber dem Vorjahr um eine Person vermehrt wurde. Neu hinzugekommen ist Erwin Paul. Stand somit: 13 Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder sind: Hans Süß, Hans Eckert (gleichzeitig Ehrenvorstand), Karl Maresch, Helmut Pleisteiner, Hans Neidiger, Richard Müller, Fritz Müller, Peter Engelhard, Georg Leykauf, Robert Maas, Georg (Fritz) Schmidt, Johannes Schmalfuß,
Erwin Paul.

Im Chor sind wir besetzt mit:

 
  • 11 Sängern im 1. Tenor = 1 Sänger weniger als im vergangenen Jahr.
    Siegfried Schuhmann ist leider viel zu früh verstorben.
    (Peter Engelhard, Hans Haas, Hans Hutzler, Georg Leykauf, Gerhard Liwanetz, Ernst Loos, Josef Meer, Fritz Müller, Jürgen Müller, Hans Neidiger, Erich Wittmann)
  • 8 gemeldeten Sängern im 2. Tenor,
    (Lothar Fink, Herbert Maas, Robert Maas, Werner Meyer, Erwin Paul, Harald Paul, Manfred Polster, Johannes Schmalfuß)
    wobei 1 Sänger aber auf unbestimmte Zeit ausfällt. Er hat sich aus beruflichen Gründen im 2. Halbjahr vorerst abgemeldet.
  • 8 Sängern im 1. Baß, das Auftrittsvermögen liegt aber zur Zeit nur bei 7 Sängern.
    (Anton Böhm, Hans Eckert, Hans Engelhard, Karl Maresch, Gerd Müller, Peter Süß, Helmuth Walther, Günter Krüger)
  • 7 Sängern im 2. Baß,
    (Herbert Bickel, Ernst Hannich, Erwin Körber, Werner Reithelshöfer, Walther Schrauf, Konrad Stiegler, Helmuth Wöhrl)

Das sind zusammengerechnet noch 34 gemeldete, bzw. 32 zur Zeit aktive Männerstimmen.

Friedrich Günther, ist noch als Leiter des Doppelquartetts gemeldet und hilft dem Chor, wie am Volkstrauertag bewiesen, in Einzelfällen aus. Darüber hinaus sieht er nach eigener Aussage aus beruflichen Gründen vorerst keine Möglichkeit sich besser einzubringen.

Die wahre Auftrittsstärke liegt bei etwa 28 Sängern.

Über den Altersdurchschnitt zu sprechen, erübrigt sich. Wir sind alle 1 Jahr älter geworden.

Eine Gesamtanzahl von 38 abgehaltenen Übungsstunden war nötig, um unser reichhaltiges Jahresprogramm mit 11 Auftritten durchführen zu können.

Im Vergleich zum Vorjahr mit 32 Proben – sind das 5 Proben mehr. Von den 38 Übungsstunden lagen 22 im 1. Sängerhalbjahr, 13 Singstunden fanden im 2. Sängerhalbjahr statt. Hinzu kamen noch 3 Sonder-Singstunden.

Das Doppelquartett traf sich 5 x zum Üben mit Friedrich Günther (1 x März, 3 x im April und 1 x im Mai).

Auftritte hatte das Doppelquartett am 06. Mai, beim Singen vor dem Schloß und bei einem Geburtstagsständchen (zum 75. Geburtstag von Fritz Müller).

Hinzu kam eine Aussprache, um eine Lösung der bekannten Probleme zu finden. (Fritz Müller und Hannes Schmalfuß sind zurückgetreten).

Leider fanden sich bis zum heutigen Tag keine Mitglieder unseres Vereins dazu bereit, sich im Doppelquartett zu engagieren. Es wurden, nach Vorschlägen, einige Männer angesprochen, aber berufliche und persönliche Gründe, waren stets für eine ablehnende Haltung ausschlaggebend.

Ein nochmaliges Treffen aller bisherigen Mitglieder wird nötig sein, um grundsätzliche Punkte abschließend zu beraten und zu klären.

 

Es folgt nun eine Auflistung unserer Vereinsaktivitäten:  
  • Am 12. Januar haben wir mit der 1. Singstunde unter Karola Klinger-Summerer das Sängerjahr begonnen.
  • Bereits am 9. Februar war der Chor erstmals bei einem Geburtstagsständchen gefordert. (70. Geb. von Gerhard Kämpf)
  • Am 12. März bei der Frühjahrssitzung der Sängergruppe Hammerbachtal in Engelthal, waren für den Verein Hans Eckert und meine Wenigkeit anwesend. Es wurden Termine vereinbart bzw. abgesprochen und Gruppenvorsitzender Fritz Keilholz gab einige Neuigkeiten und Änderungen aus dem Sängerkreis bekannt.
  • Gesellige Singstunden mit Schinkenessen waren am 09. und 23. März angesagt.
    Erstere wurde von Hans Engelhard anläßlich seines 60. Geburtstags gesponsert mit „Eigenbau-Schinken“,
    letztere war mit Weinen aus der Wachau und Südtiroler Speck unterlegt.
  • In einer Verwaltungssitzung am 18. März wurden Vorhaben und Termine abgesprochen. Sowie bereits Planungen für 2008 in die Wege geleitet.
  • Der Aufforderung der Gemeinde zum Schmücken des Osterbrunnens am 28. März
  • und der Befreiung der Ortsflur von Müll und Ablagerungen am 31. März wurde wieder erfreulicherweise durch einige Mitglieder entsprochen.
  • Mit einem Sonntagskonzert am 22. April erfreuten die Sänger, die Bewohner des Seniorenheims am Lichtenstein in Pommelsbrunn.
  • Am 3. Mai mußten wir von Gruppenchorleiter Hermann Ebersberger für immer Abschied nehmen. Eine Abordnung unseres Vereins war vertreten.
  • Am 05. Mai gratulierte ich mit einem Grußwort der Sängervereinigung Hersbruck zum 150 jährigen Bestehen. Es begleiteten mich zum Festabend Herbert Bickel und Ernst Hannich
  • Am 06. Mai luden wir die Reichenschwander Bevölkerung zu einem „Singen im Mai“ vor dem Schloß ein. Das gerade rechtzeitig wieder schön gewordene Wetter und der wohl schönste Platz im Ort lockte ausgesprochen viele Zuhörer an, die unsere Leistung durchwegs als gut würdigten.
    Eine Wiederholung wäre wohl wünschenswert, aber wir sollten auch Überlegungen anstellen, bei solchen Veranstaltungen künftig etwas in die Kasse zu bringen, um die anfallenden Kosten mindestens teilweise abdecken zu können.

  • Am 19. Mai nahm eine Abordnung beim Festkonzert in der Turnhalle zum 100 jährigen Jubiläum des Posaunenchors teil.
    (Offiziell Jürgen Müller und Erich Wittmann - und zusätzlich etliche aktive Sänger)
  • Am 20. Mai war der Verein beim Festzug in Breitenbrunn trotz vorheriger Bedenken gut vertreten. (20 Teilnehmer). Jürgen Müller und Sepp Meer trugen unsere Fahnen und Peter Meer war erstmals unser „Täfalasbou“.


Der bei dieser Gelegenheit festgestellte Schaden an einem Fahnen-Köcher wurde von Sepp Meer in Reparatur gegeben, für uns dankenswerter Weise ohne Berechnung.

  • Zur Blaufahrt in Liebstadt am 02. Juni waren wir wieder eingeladen. Die Fahrt führte in die Zittauer Berge nach Oybin. Von unsrer Seite nahmen 5 Personen daran teil.
    (Hans Eckert, Fritz Müller, Konrad Stiegler, Hans Süß, Erich Wittmann)
  • Beim Festabend des Soldaten- und Veteranen-Vereins anläßlich der 110-Jahrfeier am 09. Juni nahm eine Abordnung teil.
    (Hans Eckert, Peter Süß, Jürgen Müller, Günter Krüger, Erich Wittmann)
  • Beim Festgottesdienst am darauffolgenden Sonntag 10. Juni war dann der gesamte Chor gefordert. Und auch beim Festzug zum Ehrenmal mit anschließender Gedenkfeier waren wir aktiv beteiligt.
  • Die traditionelle Mitwirkung bei der Sonnwendfeier des Ski- und Wanderclubs am 16. Juni bildete den Abschluß des 1. Halbjahrs. Auch dort konnten wir mit unseren Liedern gefallen finden.
  • Die Sommerpause mußte am 17. Juli unterbrochen werden. In einer Sondersingstunde übten wir Lieder aus einem traurigen Anlaß, um am darauf folgenden Tag bei der Beerdigung von Siegfried Schuhmann in Würde Abschied nehmen zu können. Dies hat uns tief bewegt.
  • Eine nochmalige Unterbrechung, diesmal aber aus einem freudigen Grund, erfolgte mit einer Sondersingstunde am 10. August. Ein Ständchen war angesagt: wir übten Wunschlieder, die am 14. August zum 60. Geburtstag von Hans Engelhard zum Vortrag kommen sollten. Wir wurden hervorragend bewirtet und konnten, denke ich, zum Gelingen der Feier mit beitragen.
  • Eine nochmalige Sondersingstunde legten wir am 11. September ein. Wir übten ebenfalls Wunschlieder ein, um am 14. September Hans Neidiger zu seinem 80. Geburtstag zu gratulieren. Er feierte im „Goldnen Löwen“ und wir waren anschließend zu einem Essen ins Sängerheim eingeladen. Auch ihm und seinen Gästen konnten wir mit den von ihm gewünschten Liedern eine Freude machen.

Nach der mehrmals unterbrochenen Sommerpause starteten wir dann am 21. September regulär in die 2. Halbzeit des Sängerjahrs, um uns für das restliche Jahresprogramm vorzubereiten.

Am 26. und 27. Oktober hatten wir Besuch aus Liebstadt. Gerhard Schulze und Gernot Jerxsen waren unsere Gäste in der Singstunde. Und am darauf folgenden Samstag wurde eine Programmstruktur für das geplante gemeinsame Konzert 2008 mit den Verantwortlichen aller Teilnehmer erarbeitet.

Am 10. November war ein geselliger Abend im Gasthaus „Zur grünen Eiche“ angesagt. Eigentlich war eine Weinprobe mit dazu passenden Speisen in der Verwaltung mehrheitlich angeregt worden. So wurde es auch geplant und mit den Wirtsleuten und der Winzerfamilie Sinß von der Nahe inhaltlich abgesprochen. Aber es zeichnete sich ab, daß die Sänger nicht mitzogen. So war ich gezwungen, die Notbremse zu ziehen, alles abzublasen und kurzfristig einen „Geselligen Abend“ wie gewohnt auszurichten.

Wir waren unter uns, Gäste aus der Reihen der passiven Mitglieder waren leider bis auf eine Ausnahme nicht gekommen.

Ansonsten war es recht unterhaltsam.

Der 12. November war vergeben als Termin für die Herbstsitzung der Sängergruppe Hammerbachtal. Treffpunkt war in unserm Sängerheim.
Ich nahm diesen Termin war. Themen waren unter anderem: die Suche nach einem neuen Gruppenchorleiter und das Gruppensingen 2008

Ebenfalls am 12. November fand die kombinierte Sitzung der Ortsvereine unter Federführung der Rot-Schwarzen Franken statt. Jürgen Müller hat mich dort vertreten und unsere Wunschtermine fürs kommende Jahr festgelegt.

Am 18. November, Volkstrauertag, erfolgte die Teilnahme an der Gedenkfeier im Eichenhain.

Der Chor wurde bei dieser Gedenkstunde am Ehrenmal, wie schon im vergangenen Jahr von Friedrich Günther geleitet.

Wir hatten in der Verwaltung beschlossen, diesmal 2 Lieder zu singen. Aus unserm Verzeichnis wählte ich Lieder aus, die aber einiges Üben erforderten. Friedrich Günther war es möglich in die Singstunde zu kommen und ein Ansingen vor dem Kirchgang brachte uns die nötige Sicherheit um ein gutes Auftreten zu gewährleisten.

Am 9. Dezember war unser Mitwirken beim Gottesdienst zum 2. Advent in der evangelischen Kirche zugesagt. Auch hier wurde uns aus der Zuhörerschaft und auch von qualifizierter Seite eine gute Leistung bestätigt.
Am Vorabend des 4. Advents hielten wir dann unsere Weihnachtsfeier verbunden mit Ehrungen im Saal des „Goldnen Löwen“ bei Martina und Thomas Tänzer ab. Die Feier konnte im Großen und Ganzen als gelungen bezeichnet werden, auch wenn ein Lied anfangs etwas arg modern gesetzt klang.

Letztmals gefordert war der Chor dann am 2. Weihnachtsfeiertag in der kath. Kirche beim Mitgestalten des Festgottesdienstes.

Ein herzliches Dankeschön von Pfarrer Forster verbunden mit Lob fürs gute Gelingen darf ich hier nochmals weitergeben.

Einem guten Brauch folgend, gratulierte die Vorstandschaft auch im abgelaufenen Jahr wieder persönlich oder mit Kartengruß zu privaten Festtagen:

Im Einzelnen:

·         19 Glückwünsche zum Geburtstag

·         1 Glückwunsch zum Hochzeitsjubiläum

·       Weihnachts- und Neujahrswünsche wurden an unsere Freunde in Lambach und Liebstadt gesendet.

Und mit 2 Trauerkarten drückten wir unsere Anteilnahme aus.

Dies war eine Auflistung des Vereinsgeschehens im Sängerjahr 2007.
Mein Dank geht an Alle, die in irgendeiner Form mitgeholfen haben, damit unsere Vorhaben auch in die Tat umgesetzt werden konnten. Insbesondere gilt unser Dank unserer Chorleitern Karola Klinger-Summerer für ihre gute Arbeit und Friedrich Günther für seine ehrenamtlich ausgeübte Leitung des Doppelquartetts sowie für die Aushilfe am Volkstrauertag.
Ein großer Dank geht auch wieder an unsern Ehrenvorstand Hans Eckert. Er ist, ich hab’s bereits an der Weihnachtsfeier gesagt, vor allem im Sängerheim unersetzlich: Kaum ist Weihnachten vorbei, sind die Notenmappen auch schon wieder entleert und die Lieder aufgeräumt. – Dies ist nicht in 5 Minuten im Vorbeigehen gemacht !!! Danke, Hans!
Besonders möchte ich mich auch bei Günter Krüger bedanken, erstens für die fotografische Tätigkeit im Interesse des Vereins, und zweitens für die Mithilfe bei der Aktualisierung unserer Internetseite.
Die Fahnenträger darf ich nicht vergessen, denn da war heuer ganz schön Bedarf vorhanden – 3 Einsätze.
Danke zu sagen gilt es der Gemeinde, vertreten durch unseren Bürgermeister, vor allem für die Finanzspritze aus Haushaltsmitteln.
Und schließlich geht mein Dank an meine Vorstandskollegen, für die gute, unkomplizierte Zusammenarbeit und Unterstützung in allen Angelegenheiten.

Für mich persönlich nehme ich auch heute wieder den schlauen Spruch in Anspruch:

„Jedem Menschen recht getan, ist eine Kunst die Keiner kann“.

Dies mit der Bitte um Nachsicht, wenn sich jemand durch mich ungerecht behandelt fühlte.

gez. Erich Wittmann                 
1. Vorstand der Sängervereinigung

 

 

Weihnachtsfeier der Sängervereinigung Reichenschwand

Samstag, den 22.Dezember 2007 im Gasthof „Goldner Löwe", Reichenschwand

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der Sängervereinigung, Herrn Erich Wittmann

      

und dem anschließendem Vortrag der Sängervereinigung mit den Liedern „Des Herren Ankunft" und „Weihnacht ist" überbrachte die 2. Bürgermeisterin, Frau Hannelore Pauli, die Grüße des 1. Bürgermeisters und der Gemeinde.

      

Frau Pauli wies in Ihrer Ausführung auf die Bedeutung von Weihnachten als „Fest der Besinnung" mit Rückblick auf auf eigene Kindertage, als „Fest der Liebe" in Gemeinschaft und Vertrautheit und als „Fest des Zeithabens" für die Mitmenschen" hin. Mit Hinweis auf das Gedicht von Freiherr von Eichendorff „Sterne hoch die Kreise ziehen" wünschte Sie allen Anwesenden eine gesegnete Weihnacht und ein gutes Neues Jahr.

Abwechslung und Auflockerung boten die 4 Kinder der Chorleiterin, Frau Karola Klinger-Summerer, mit musikalischen Vorträgen auf Flöte und Gitarre. Dabei zeigte sich sowohl das musikalische Talent der Mutter, als auch das erarbeitete Können der Kinder Judith, Anja, Stefan und Katja Summerer.

                     

Im Grußwort des evangelischen Pfarrers, Dr. Andreas Richter-Böhne wies dieser auf die „elementare Beobachtungsgabe" von Kindern hin und erzählte die Geschichte vom „Streit" der Engel, bei Jesu Geburt „Ehre sei Gott in der Höhe" zu singen. Wobei 2 kleine Engel den Hirten den Text „Ehre sei Gott in der Tiefe" einflüsterten, der sich danach schnell herumgesprochen hat.  

     

Pfarrer Wunnibald Forster von der katholischen Kirche verwies in seinem Grußwort auf die Weihnachtserzählung von Lukas. In Anlehnung an seinen Vorredner bezog er sich auf die Verbindung zum kirchlichen Liedgut, wo die Gläubigen „Ehre sei Gott in der Höhe" singen.

     

Beide Vertreter der Kirchengemeinden wünschten der Sängervereinigung ein gesegnetes, frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr.

Nach dem gemeinsam von allen Anwesenden gesungenem Weihnachtslied „Es ist ein Ros’ entsprungen" und dem Liedvortrag der Sängervereinigung mit „Als ich bei den Schafen wacht’..." und „Weihnachten, Friede und Liebe" wurden langjährige Vereinsmitglieder geehrt.

     

Zu ehrende Mitglieder:

Nachstehende aktive Sänger wurden vom Vorsitzenden der Hammerbachtal Gruppe, Herrn Keilholz, und vom Vorstand der Sängervereinigung mit Urkunde und Nadel des FSB (Fränkischer Sängerbund ) und DCV (Deutscher Chorverband) geehrt:

Für 60 Jahre aktives Singen:

Hans Eckert (Ehrenvorsitzender der Sängervereinigung), Karl Maresch, Hans Neidiger

          ´ 

Für 50 Jahre aktives Singen:

Erwin Paul

     

Für 40 Jahre aktives Singen:

Erich Wittmann (1. Vorsitzender), Hans Hutzler

      

Mit Urkunden für ihre langjährige Vereinsmitgliedschaft in der Sängervereinigung Reichenschwand wurden vom Vorstand der Sängervereinigung geehrt:

Für 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft:

Georg Bayerlein, Hans Deinzer, Hans Eckert, Georg Leha, Karl Maresch, Helmut Pleisteiner, Otto Pricha, Helmut Städtler, Hans Süß

Für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft:

Ludwig Hufnagel, Georg Hutzler, Gerhard Kämpf, Erwin Paul, Werner Reithelshöfer

Für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft:

Erich Wittmann (1. Vorsitzender), Rudolf Rückert

Für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft:

Franz Arnold, Gerhard Huscher, Hubertus Pauli

Nach dem Liedvortrag des Chores mit „Jubilate" und „Das Lied zur Weihnacht" zeigte Anja Summerer auf dem Klavier mit dem Stück „Amelie" ihr Können.

Umrahmt von den Liedvorträgen „Nacht der unendlichen Liebe" und „Leise sinkt die Nacht hernieder" fand Erich Wittmann eindringliche Schlussworte zum Weihnachtsfest, die den offiziellen Teil der Veranstaltung beendete.

 

        

 

Noch lange saßen Mitglieder und Freunde der Sängervereinigung zusammen, um in freundschaftlich lockerer Runde den Abend zu beschließen.